Die
Abgase kondensieren an der (relativ) kalten Scheibe und schwärzen die
innere Oberfläche. Abhilfe bringt hier eine hohe
Verbrennungstemperatur, denn Ruß wird ab einer Temperatur von 500 Grad
Celsius verbrannt.
-
Verwenden
Sie nur trockenes unbehandeltes Holz. Idealerweise Buche oder Eiche,
Nadelholz sollte nur beigemischt werden. Feuchtes oder
minderwertiges Holz mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt verbrennen
schlechter und mit mehr Ruß.
-
Legen
Sie das Brennholz ganz nach hinten gegen die Rückwand, niemals mit
der Stirnseite zur Scheibe (an den Stirnseiten tritt das meiste
Holzgas aus!). Verwenden Sie die Primärluft nur während der
Anheizphase und regulieren Sie die Verbrennung mit der geöffneten
Sekundärluftregelung.
Manchmal
nützen auch diese Tipps nichts -- mögliche Ursachen könne sein:
Ihr Ofen ist undicht und Luft gelangt
unkontrolliert durch Türen und Ascheschublade in den Brennraum. Oder
Ihr
Ofen ist konstruktiv nicht mit einer funktionsfähigen
"Scheibenspülung" ausgestattet: Sekundärluftschieber im
Bereich des Scheibenrahmens lassen nur kalte Luftschleier zur Scheibe
gelangen und halten die Scheibe meist nur stellenweise durchsichtig.